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Sommerpause
Dienstag, 10. August 2010 um 07:22 Uhr

Die Wild Devils Freiburg befinden sich seit dem 29. Juli in der Sommerpause. In der Zeit bis zum 12. September findet kein Training statt. Die Sommerpause wird am 28.08.2010 von dem letzten Saisonspiel bei den Badgers Spaichingen II unterbrochen. Wie sinnvoll es ist untrainiert und ohne die "Urlauber" in solch eine Begegnung zu gehen, sei mal dahin gestellt. Glücklicherweise geht es ja aber für die Breisgauer um nichts mehr, die Meisterschaft ist eingefahren. Trainingsauftakt ist dann wieder am 15.09.2010. Traditionell wird dann der Rest des Jahres in den Mittwoch- und Freitagtrainings"gezockt". Aufgrund der Tatsache das viele Spieler wegen der dann laufenden Eishockeysaison nicht mehr zu Verfügung stehen, suchen die Wild Devils Gastspieler für die Zeit vom 15. September bis zum 31.12.2010. Wer Interesse und ein gewisses Niveau hat, dies muss natürlich nicht ligatauglich sein, kann sich unter Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie sie sehen können. melden.
 
MEISTAAAAA !!! 7:5 in Abstatt
Sonntag, 25. Juli 2010 um 17:45 Uhr

In einem letzten Kraftakt siegten die Devils, bei den bis dahin daheim ungeschlagenen Abstatt Vipers, mit 7:5 (1:1/3:3/3:1) und sicherten sich schon im vorletzten Spiel die Meisterschaft der Regionalliga Süd-West und das Aufstiegsrecht in die 2. Bundesliga.

Auch in diesem Spiel fehlten wieder 7 Leistungsträger, gegenüber dem Sieg in Nimburg konnten die Breisgauer nur zusätzlich auf Diebold zurück greifen, der für Schleif in die Verteidigung rückte. Die Vorzeichen waren also alles andere als gut, aber das brachte die Südbadener ja auch schon in Nimburg nicht aus dem Konzept.

Das Spiel begann mit einem Knaller, Manuel Bühler hämmerte nach nur 65 Sekunden den Ball oben rechts ins Eck und die Gäste erwischten einen Traumstart. In der 8 Minute erzielten die Vipers einen sehenswerten Treffer zum Ausgleich durch eine feine Einzelleistung von Stürmlinger. Nach diesem Auftakt agierten beide Teams dann extrem zurückhaltend, kein Team wollte einen Fehler begehen und dem direkten Konkurrenten in die Karten spielen.

Im zweiten Abschnitt begann dann Sacher warm zu laufen und erzielte direkt nach dem Seitenwechsel die erneute Führung für die Breisgauer. In der 28. Minute erwischte Fichtner Abstatts Torhüter Rupp kalt und alles schien nach Plan zu laufen. Zwei Minuten später fiel aber schon der Anschlusstreffer, die Devils stellten aber durch einen Fernschuss von Sacher in der 33. Minute wieder den alten Zwei-Tore-Abstand her. Direkt nach dem Bully, der stark haltende Rotzinger war noch nicht wieder in der kompletten Ausrüstung, trafen die Vipers zum 3:4. Jetzt begann die einzige Phase im Spiel, in der die Gäste die angestrebte Kontrolle verloren. In der Folge musste man den Ausgleich zum 4:4 hin nehmen.

Vier Minuten waren im letzten Abschnitt gespielt, da brachte Sacher seine Farben erneut in Front. Nun versuchten die Devils, wie schon in Nimburg und den größten Teil des Spiels, ihr Konzept der geplanten Langeweile weiter umzusetzen. Dem Gegner keine Chancen geben und keine Emotionen aufkommen lassen war in den letzten Spielen die Stärke der Teufel. Bis zur 55. Minute hielt diese Taktik, dann fiel Barzik der Ball vor den Schläger und er erzielte den Ausgleich. In der 57. Minute, bei einem Bully im Drittel der Gastgeber, nahmen die Breisgauer eine Auszeit. Der Plan war klar, Falb sollte das Bully zu Sacher gewinnen und dieser dann per Direktabnahme abschließen. Was dann folgte war die perfekte Umsetzung - 6:5 für die Freiburger. 90 Sekunden vor dem Ende nahm Sacher einen Pass von Torhüter Rotzinger auf und erzielte den 7:5 Endstand. Der Jubel nach dem Schlusspfiff war unbeschreiblich und es wurde in der Halle, in der Kabine und natürlich auf der Heimfahrt ordentlich gefeiert.

Sacher, immer wieder Sacher....
Die Leistung von Mirko Sacher in dieser Saison ist gar nicht hoch genug zu bewerten. In Zahlen ausgedrückt hat der Verteidiger in 12 Spielen 50 Tore und 17 Vorlagen erzielt und war somit maßgeblich an der Meisterschaft beteiligt. Am Wochenende stand er zusammen, mit dem in dieser Saison extrem starken Fichtner, über 100 Minuten (je Spieler) in zwei Begegnung auf dem Feld. Zusätzlich waren es Berthold, Diebold und David Danner die in dieser Saison hauptsächlich die Verteidigung der Breisgauer bildeten und ein ganz wichtiger Bestandteil für den Erfolg waren.
Im Sturm musste man große Teile der Saison immer wieder auf viele Spieler verzichten. Captain Fingerlin fiel aus beruflichen Gründen aus, Heiko Bühler fehlt seit sehr langer Zeit wegen einer Verletzung, ebenso Issler in den letzten fünf Spielen. Die kurzfristige Rückkehr von Simon Danner und von Falb am vergangenen Wochenende, der unglaublich konstante 17-jährige Marco Weiß und Manuel Bühler - mit einem beherzten Comeback zum Saisonende - brachte den Devils aber die Möglichkeit die Meisterschaft zu holen. Zusätzlich kamen mit Weissleder, Pawlak, Leichtle, Linckh, Eckelt, Schleif und Frank Bühler weitere Spieler zu Einsätzen und hatten natürlich auch ihren Anteil am Erfolg. Im Tor, wie in jeder Saison, teilten sich Rotzinger und Hallmann die Aufgaben und zeigten erneut, dass man auf dieser Position perfekt besetzt ist.
Jetzt findet am kommenden Mittwoch noch das letzte Training vor der verdienten Sommerpause statt und dann wird man sich im Oktober über die Zukunft Gedanken machen.

P.S. Da war doch noch was ? Am 28.08. müssen die Teufel noch nach Spaichingen zum letzten Saisonspiel. Wie man mitten in den Sommerferien da noch mal genügend Spieler zusammen bekommen wird, steht noch in den Sternen. Egal wie das Spiel aber ausgeht, an der Tatsache das die Wild Devils aus Freiburg Meister sind wird sich nichts mehr ändern.

Scorerpunkte Wild Devils: Sacher (5 Tore / 0 Vorlagen), M.Bühler (1/2), Falb (0/3), Fichtner (1/1), Rotzinger (0/1), Weiß, Diebold, Eckelt

Strafen: Abstatt 0 - Freiburg 4 (Fichtner und Weiß)

 
Sieg in Nimburg
Samstag, 24. Juli 2010 um 18:24 Uhr

Die Wild Devils konnten in Nimburg nur auf 5 letztjährige Junioren und zwei "Altteufel" zurück greifen und schafften aber genau mit dieser Aufstellung einen nicht für möglich gehaltenen 9:5 (3:0/4:1/2:4) Sieg auf dem ungeliebten Outdoorplatz.

Mit Fingerlin, S. Danner, D. Danner, Berthold, Issler, Diebold und Weissleder fehlten gleich sieben Stammspieler und so rückten mit Schleif und Eckelt zwei Spieler in den Kader, die sonst eher nicht berücksichtigt werden. Beide absolvierten, wie die ganze Mannschaft, eine perfekte Vorstellung und ermöglichen den Teufel, bei einem Sieg morgen in Abstatt, die 1. Regionalliga-Meisterschaft zu feiern.
Die Gäste spielten schnörkellos und versuchten die Gastgeber nicht in das Spiel komme zu lassen. Erst in der 40. Minute beim Stand von 0:7 trafen die Crocodiles. Im letzten Drittel versuchten die Nimburger dann alles, die Teufel spielten aber zu abgezockt um noch etwas anbrennen zu lassen.

Einmal mehr war Sacher, der 60 Minuten auf dem Feld stand, der überragende Spieler der Teufel. Auch Fichtner stand ca. 55 Minuten auf dem Feld und zeigte eine unglaubliche Leistung, wie die restlichen Spieler auch. Im Tor war Hallmann stets der benötigte Rückhalt.

Scorerpunkte Wild Devils: Sacher (3 Tore / 5 Vorlagen), Falb (2/1), M.Bühler (2/1), Weiß (1/1) Fichtner (1/0), Schleif, Eckelt
Strafen: Nimburg 5 - Freiburg 2 (Fichtner)
 
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Mittwochs 22 Uhr
Jahnhalle, Freiburg
Herren I / Herren II

Freitags 22 Uhr
Jahnhalle, Freiburg
Herren I

Sonntags 12 Uhr
Staudingerhalle,
Staudingerstr., Frbg.
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